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Artikel: Radfahren während der Menstruation: So machst du es mit Vertrauen

Fietsen tijdens je menstruatie: zo doe je dat met vertrouwen

Radfahren während der Menstruation: So machst du es mit Vertrauen

Mexiko-Stadt, 2003. Leontien van Moorsel greift den Weltstundenrekord an, die härteste Prüfung im Radsport. Das Datum ist kein Zufall, sie plante den Versuch bewusst an einem Tag, an dem sie ihre Periode hatte. Denn ihrer Aussage nach lag ihre Schmerzgrenze dann höher. Es wurde ein Rekord, der zwölf Jahre Bestand hatte. Die beste niederländische Radrennfahrerin aller Zeiten erzielte ihre größte Leistung also während ihrer Menstruation.

Dennoch ist Radfahren während der Menstruation für viele Radfahrerinnen gerade ein Grund, das Fahrrad ein paar Tage stehen zu lassen. Nicht weil die Beine es nicht schaffen, sondern wegen allem drumherum: Angst vor Auslaufen, unterwegs keine Toilette, und eine Bibshort, die man mitten in der Fahrt komplett ausziehen muss für eine Toilettenpause.

Schade, denn das Beispiel von Van Moorsel zeigt, was möglich ist. In diesem Artikel brechen wir das Tabu. Du erfährst, warum Radfahren während der Menstruation gerade eine gute Idee sein kann, welche praktischen Lösungen es für die größten Unannehmlichkeiten gibt und wie wir bei Acelera eine Bibshort entwickelt haben, die für jede Phase deines Zyklus entworfen wurde.

Warum Radfahren während deiner Menstruation gerade eine gute Idee ist

Menstruation und Sport fühlen sich oft wie eine schwierige Kombination an, aber Bewegung wirkt oft sogar lindernd. Beim Radfahren produziert dein Körper Endorphine, die deine Stimmung verbessern und Schmerzen dämpfen. Außerdem fördert Radfahren die Durchblutung, was gegen Bauchkrämpfe helfen kann.

Viele Frauen merken zudem, dass eine ruhige Fahrt mehr bringt als ein Tag auf der Couch. Du musst kein Intervalltraining absolvieren: eine Ausfahrt nach Gefühl reicht oft aus, um dich besser zu fühlen. Höre auf deinen Körper und passe die Intensität an, wie du dich an dem Tag fühlst.

Der Weltstundenrekord von Leontien van Moorsel: bewusst während ihrer Menstruation geplant

Zurück nach Mexiko-Stadt. Dass Van Moorsel ihren Rekordversuch genau während ihrer Menstruation plante, war kein Zufall, sondern Strategie. Sie hatte bei früheren großen Turnieren bemerkt, dass sie an diesen Tagen am besten war. Ihre eigene Erklärung: In der Woche vor der Menstruation fühlte sie sich immer mit müden Beinen, aber sobald sie ihre Periode hatte, schien ihre Schmerzgrenze weiter entfernt zu sein. Ihre Aussage, dass sie besser leistete, wenn sie ihre Periode hatte, ist inzwischen legendär in der niederländischen Sportwelt.

Spätere Forschungen bestätigten ihr Gefühl teilweise: Während der Menstruation ist die Herzfrequenz etwas niedriger und die Muskeln sind geschmeidiger. Der Rekord, den sie an diesem Tag fuhr, hielt bis 2015. Natürlich erlebt nicht jede Frau ihre Menstruation so, und das muss auch nicht sein. Die Lektion ist eine andere: Dein Zyklus muss dich nicht stoppen und kann sogar zu deinem Vorteil sein, wenn du ihn kennenlernst. Van Moorsel setzte sich nach ihrer Karriere dafür ein, offen über Menstruation im Radsport zu sprechen und das Ausbleiben der Periode als ernstzunehmendes Signal deines Körpers zu betrachten.

Die größten Herausforderungen auf dem Fahrrad

Dass Radfahren gut für dich ist, heißt nicht, dass es immer einfach ist. Das sind die drei Unannehmlichkeiten, die Radfahrerinnen am häufigsten nennen:

  • Angst vor Auslaufen. Eine enge weiße oder hellfarbige Radhose und eine lange Fahrt weit weg von zu Hause: Diese Kombination sorgt bei vielen Frauen für Stress, selbst mit Tampon oder Menstruationstasse.
  • Unterwegs wechseln. Einen Tampon oder eine Menstruationstasse während einer vierstündigen Fahrt zu wechseln, ist schwierig. Toiletten entlang der Strecke sind selten und kaum komfortabel.
  • Die Bibshort selbst. Eine klassische Bibshort mit Trägern bedeutet, dass du bei jeder Toilettenpause zuerst dein Trikot und manchmal deine Jacke ausziehen musst. Mitten im Winter oder wenn eine Gruppe auf dich wartet, ist das alles andere als ideal.

Dazu kommt, dass du während deiner Menstruation Eisen verlierst, was zu Müdigkeit und weniger Ausdauer führen kann. Verurteile dich also nicht an einem schlechten Tag.

Praktische Tipps fürs Radfahren während deiner Menstruation

1. Lerne deinen Zyklus kennen

Dein Menstruationszyklus besteht aus verschiedenen Phasen, jede mit einem eigenen hormonellen Gleichgewicht. Viele Frauen fühlen sich in den Tagen nach der Menstruation besonders energiegeladen und stark. Verfolge deinen Zyklus in einer App oder einem Trainingsjournal und entdecke, wann dein Körper am besten ist. So kannst du schwere Trainings und lange Touren klüger planen, genau wie Van Moorsel es mit ihrem Rekordversuch tat.

2. Wähle ein Menstruationsprodukt, das bequem sitzt

Viele Frauen finden einen Tampon oder eine Menstruationstasse beim Radfahren angenehmer als Binden. Binden können in Kombination mit einem Sitzpolster schneller feucht werden, verrutschen oder scheuern.

3. Achte auf deine Ernährung und Flüssigkeitszufuhr

Durch den Blutverlust sinkt dein Eisenspiegel. Wähle in dieser Zeit bewusst eisenreiche Lebensmittel und trinke ausreichend, auch an kühleren Tagen. So hältst du dein Energieniveau besser aufrecht.

4. Passe dein Training an, nicht deine Ambitionen

Starke Krämpfe oder Kopfschmerzen? Dann ist es kein Zeichen von Schwäche, es ruhiger angehen zu lassen. Tausche das Intervalltraining gegen eine Regenerationsfahrt oder verkürze deine Strecke. Die Kilometer, die du fährst, zählen trotzdem.

5. Trage Kleidung, die mit dir arbeitet

Wähle atmungsaktive, feuchtigkeitsregulierende Stoffe und eine Radhose, die auf den weiblichen Körper abgestimmt ist. Noch besser: eine Radhose, die speziell für die Menstruation entwickelt wurde. Die gibt es, und dazu gleich mehr.

Die Radhose, die für jede Phase deines Zyklus entworfen wurde

Die meisten Radbekleidungen sind so gestaltet, als gäbe es keine Menstruation. Wir fanden, das muss anders sein. Deshalb entwickelten wir die Women Pro Bibshort 3.0, unsere fortschrittlichste Damen-Bibshort aller Zeiten, speziell für weibliche Radfahrerinnen. Drei Innovationen machen den Unterschied.

TMF Nuvia Sitzpolster: Radfahren während der Menstruation mit Vertrauen

Das Herzstück der Bibshort ist das Nuvia Sitzpolster von dem italienischen Hersteller TMF, speziell entwickelt für weibliche Radfahrerinnen. Die absorbierende Konstruktion nimmt Menstruationsflüssigkeit auf und hilft, Auslaufen zu verhindern. So steigst du auch während deiner Menstruation mit einem guten Gefühl aufs Rad, egal ob du das Polster als zusätzliche Sicherheit neben deinem gewohnten Menstruationsprodukt nutzt oder an leichteren Tagen.

Das Polster ist außerdem einfach ein Top-Polster: bequem bei Fahrten bis zu 10 Stunden. Nach der Fahrt wäschst du die Bibshort direkt nach den Pflegehinweisen, danach ist das Polster wieder vollständig sauber und bereit für die nächste Fahrt.

PitStop System: eine Toilettenpause in Sekunden

Kein lästiges Ausziehen von Trikot und Jacke mehr am Straßenrand. Dank des PitStop Systems kannst du die Träger über zwei magnetische Verschlüsse am Rücken lösen. Nach der Pause klickst du sie genauso einfach wieder fest. Während der Fahrt bleiben die Verschlüsse fest an ihrem Platz und öffnen sich nur, wenn du es willst. Gerade während der Menstruation, wenn du öfter zum Wechseln anhalten musst, spart das enorm Zeit und Nerven.

Women's Race Fit und ultraleichter Kompressionsstoff

Der Women's Race Fit ist komplett auf die weibliche Anatomie abgestimmt: Die Paneele, Träger und das Polster sitzen genau dort, wo sie sollen. Der ultraleichte Kompressionsstoff unterstützt deine Muskeln, leitet Wärme und Feuchtigkeit schnell ab und ist atmungsaktiv genug für intensive Fahrten bei Temperaturen von 10 bis 35 Grad. Von kurzem Training bis zur langen Klassikertour: diese Bibshort bewegt sich mit dir.

Neugierig auf das komplette Angebot? Schau dir alle unsere Radhosen für Damen an.

Fazit: Fahr mit Vertrauen, an jedem Tag des Monats

Radfahren während deiner Menstruation muss kein Kampf sein. Leontien van Moorsel bewies es 2003 auf der Radrennbahn in Mexiko-Stadt. Lerne deinen Zyklus kennen, wähle das richtige Menstruationsprodukt, achte auf deine Ernährung und höre auf deinen Körper. Und mindestens genauso wichtig: Trage Kleidung, die für diese Tage entworfen wurde, statt drumherum.

Mit dem TMF Nuvia Sitzpolster, dem PitStop System und dem Women's Race Fit ist die Women Pro Bibshort 3.0 für jede Phase deines Zyklus gemacht. Bestelle sie heute und entdecke selbst, wie es sich anfühlt, an jedem Tag des Monats mit Vertrauen zu radeln.

Häufig gestellte Fragen zu Radfahren und Menstruation

Kann man einfach Radfahren, wenn man seine Periode hat?

Ja, Radfahren während der Menstruation ist sicher und kann Beschwerden sogar lindern. Moderate Bewegung fördert die Durchblutung und sorgt für die Ausschüttung von Endorphinen, die Bauchkrämpfe mildern und deine Stimmung verbessern können. Passe die Intensität jedoch an, wie du dich fühlst: Bei starken Beschwerden ist eine ruhige Fahrt oder ein Ruhetag eine gute Wahl.

Wie vermeidet man Auslaufen während einer langen Radtour?

Kombiniere ein internes Menstruationsprodukt wie Tampon oder Menstruationstasse mit einer Radhose mit absorbierendem Sitzpolster als zusätzliche Schutzschicht. Wechsle kurz vor der Abfahrt, plane an stärkeren Tagen eine Pause zur Halbzeit und wähle eine dunkle Radhose für zusätzliche Sicherheit. Atmungsaktive, feuchtigkeitsregulierende Stoffe helfen zudem gegen Feuchtigkeitsstau und Hautreizungen.

Was ist ein Menstruationssitzpolster in einer Radhose?

Ein Menstruationssitzpolster ist ein Sitzpolster (der gepolsterte Sitzbereich einer Radhose) mit einer absorbierenden Konstruktion, die Menstruationsflüssigkeit aufnimmt und Auslaufen verhindert, ähnlich wie Menstruationsunterwäsche. Du nutzt es als Backup neben Tampon oder Tasse oder an leichteren Tagen allein. Nach der Fahrt wäschst du die Hose nach den Pflegehinweisen, danach ist das Polster wieder vollständig sauber.

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